Der avantgardistische Maler Francis Bacon verliebt sich im Swinging London des Jahres 1964 in den Kleinkriminellen George Dyer und macht ihn zu seinem Modell. Während ihre Liaison eine Reihe von erstrangigen Kunstwerken hervorbringt, schlittert die persönliche Beziehung unaufhaltsam in die Katastrophe ...

Dies ist das Spielfilm-Debüt von Regisseur und Drehbuchautor John Maybury, der mit seiner "Studie zu einem Portrait von Francis Bacon" eine faszinierende Verquickung von Film und Kunst inszenierte. Der Filmemacher begann in den Siebzigerjahren mit Filmen über die Londoner Punkszene. Einen Namen machte er sich vor allem als Regisseur von Musikvideos und Avantgarde-Filmen für ein vornehmlich schwul-lesbisches Publikum. Bei seinem Spielfilmdebüt hat er sich stilistisch am Schaffen Bacons orientiert: Seine Bildsprache ist abstrakt, provokativ und grausam.

Foto: ZDF/Jaap Buitendijk