Im Sommer 1881 reisen Ludwig II. von Bayern und der Münchner Hofschauspieler Josef Kainz inkognito an den Vierwaldstätter See. Ludwig II. hat die Absicht, den Schauspieler an den Originalschauplätzen Szenen aus Friedrich Schillers "Wilhelm Tell" spielen zu lassen. Per Boot fahren sie zu den Schauplätzen der Ereignisse in Schillers Drama: von Schloss Attinghausen bis zur Rütliwiese, wo der Hofschauspieler verschiedene Szenen aus "Wilhelm Tell" spielen soll...

Bereits 1972 spielte Helmut Berger unter der Regie von Luchino Visconti sehr sensibel und eindringlich den exzentrischen König "Ludwig II.". 21 Jahre später schlüpfte Berger erneut in diese Rolle, dieses Mal unter der Regie von Donatello Dubini und Fosco Dubini ("Thomas Pynchon - A Journey Into the Mind of [p.]]", "Die Reise nach Kafiristan"). Das Regieduo drehte sein Drama nach authentischen Texten, die Ludwig II. in einem neuen Licht erscheinen lassen: als modernen Medienmenschen.

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