Die Taktik des US-Generals MacArthur hatte im Zweiten Weltkrieg gegen die Japaner zur Kapitulation des Gegners geführt. Nun wird er nach Korea abberufen. Während er für eine militärische Entscheidung des Konflikts eintritt, sucht die amerikanische Regierung eine diplomatische Lösung. Zu seinen Kadetten spricht er von Vaterlandsliebe, Pflicht und Ehre, später nimmt er die Tapferkeitsmedaille entgegen und wirdzu einem der Kriegshelden Amerikas.

Der semidokumentarische Spielfilm folgt dem Lebenslauf des amerikanischen Fünfsterne-Generals Douglas MacArthur (1880-1964) von 1942 bis Anfang der Fünfzigerjahre. MacArthur, von den einen als Held und Retter gefeiert, von den anderen als gefährlicher Volksverhetzer gebrandmarkt, gewann für die USA den Zweiten Weltkrieg im Pazifik und zwang die Japaner zu Kapitulation, stand den Besiegten beim Aufbau eines neuen Japan zur Seite und wurde Ende der 40er-Jahre bei der Koreakrise noch einmal an die Front geholt. Seine Weigerung, eine politische Lösung mitzutragen, führte zur Entlassung durch Harry Truman. Trotzdem feiert Regisseur Joseph Sargent ("Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123") mit diesem Werk den General. Dank eines hervorragenden Hauptdarstellers ist dieses pathetische Werk dennoch akzeptabel.

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