Alain ist in der Zwickmühle: Laurence, seine Chefin in der Anwaltskanzlei, bekommt ein Kind von ihm. Mit Christophe versteht er sich gut im Bett. Babette, die Ex-Freundin eines Klienten, ist scharf auf ihn - für wen und für welches Leben soll er sich entscheiden? Für eine Vernunftheirat mit Laurence? Die beiden schätzen sich, aber lieben sich nicht. Für die Leidenschaft? Christophe, der junge Student, begehrt Alain und würde alles für ihn tun. Doch der ist hin- und hergerissen, will sich nicht festlegen...

"Die Verwirrung der Geschlechter" ist der zweite Spielfilm von Ilan Duran Cohen. Angereichert mit spitzen Repliken, bissigen Zynismen, aber auch mit Lebenswahrheiten und Reflexionen, porträtiert der Film mit der Figur des Alain ein typisches männliches Exemplar einer Generation, die nicht erwachsen werden will. Regisseur und Autor Cohen realisierte bereits 1991 seinen Erstling "Lola - Jung und wild". Danach widmete er sich einige Jahre der Schriftstellerei und veröffentlichte die Romane "Chronique Alicienne" (1997) und "Le Fils de la Sardine" (1999), bevor er sich wieder dem Film zuwandte.