Beijing, China: Hier arbeitet "Tiger" Chen Lin-Hu als einfacher Kurier, seine Freizeit verbringt er mit dem Ling Kong Tai Chi, einer speziellen fernöstlichen Kampfkunst. Als eines Tages der mächtige wie mysteriöse Geschäftsmann Donaka Mark, dem Kontakte zu Verbrecherkreisen nachgesagt werden, auf Tiger aufmerksam wird, beschließt er, diesen für seine äußert lukrativen Untergrundkämpfe zu verpflichten. Zunächst lehnt Tiger ab, doch als der Tempel seines Meisters abgerissen werden soll, willigt er doch ein, um diesen zu erhalten. Schnell avanciert Tiger zum Seriensieger und Zuschauerliebling, doch noch ahnt er nicht, auf wen er sich eingelassen hat, denn die Polizistin Jing-Si ist Donaka Mark längst auf der Spur ...

Stiller ist es in den letzten Jahren um "Speed"- und "Matrix"-Star Keanu Reeves geworden. Zwar konnten seine Auftritte in Filmen wie "Street Kings" (2008) und "Pippa Lee" (2009) durchaus überzeugen, doch zuletzt war Reeves lediglich in unterdurchschnittlichen Werken wie in dem US-Schwertkämpfer-Epos "47 Ronin" zu sehen. Um Kampf geht es auch in seinem Regiedebüt "Man of Tai Chi", das er mit dem seinem Freund und Stuntman Tiger Hu Chen (mit dem er auch in der "Matrix"-Trilogie zusammenarbeitete) realisierte. In der Tradition thematisch ähnlich gelagerter Werke wie "The Quest - Die Herausforderung" oder "Ong-bak" inszenierte Reeve zwar spektakulär choreografierte und zum Teil sehr brutale Kampfszenen, doch der Rest ist lediglich gepflegte Langeweile, zumal auch das Drehbuch von Michael G. Cooney äußerst einfallslos daherkommt.



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