Cowboy Dempsey Rae liebt seine Unabhängigkeit, aber er muss auch seinen Lebensunterhalt verdienen. Gemeinsam mit einer Zufallsbekanntschaft, dem unerfahrenen jungen Jeff Jimson, heuert Dempsey auf der Triangle-Farm bei Verwalter Strap Davis an. Kurze Zeit später erscheint der neue Besitzer der Farm - doch zu Dempsey Raes Überraschung trägt dieser Röcke: Es ist eine Frau, die ebenso schöne wie unerschrockene Reed Bowman. Unerschrocken muss sie auch sein, denn sie ist im Begriff, sich mit ihrer extensiven Rinderzucht - die Anlieferung einer Riesenherde steht kurz bevor - bei allen anderen Viehhaltern und Farmern äußerst unbeliebt zu machen: Bisher konnte jeder das uneingezäunte Land für sein Vieh nutzen. Weil die Herden viel kleiner waren, stellte dies kein Problem dar. Bowmans Herde aber wird allen anderen Tieren den letzten Grashalm wegfressen ...

Hollywood-Regisseur King Vidor inszenierte diesen nicht immer überzeugenden, aber unterhaltsamen Western, der aus der Film-Massenproduktion der Fünfzigerjahre herausragt. Nach dem Roman "Man Without A Star" von Dee Linford mit einigen Actionsequenzen und einer guten Portion Witz in Szene gesetzt, ist Kirk Douglas einmal mehr der einsame, verbissene Kämpfer gegen das Unrecht, der als Cowboy den Einsatz von Stacheldraht hasst. Der Western, in dem Douglas auch singt und Banjo spielt, war seinerzeit ein Kassenhit und zeigt den Hollywood-Star an der Seite von Jeanne Crain ("Die erste Kugel trifft", "So liebt man in Paris") in der Rolle der herrschsüchtigen Rancherin.

Foto: ZDF/Russell Metty