Argentinien 1969: Der kleine Valentin wächst bei seiner Großmutter auf, die ihn vor seinem Vater schützen will. Die Mutter hat vor Jahren die Familie verlassen und auf Valentins Fragen reagiert die Großmutter aggressiv und abweisend. Während Valentin davon träumt Astronaut zu werden und seine Mutter wiederzufinden, stellt ihm sein Vater eines Tages - nach unzähligen anderen Freundinnen - die attraktive Leticia vor. Der Junge freundet sich mit Leticia an und hofft, in ihr eine neue Mutter gefunden zu haben. Doch auch sie ist wenig später wieder verschwunden. Überzeugt davon, dass nur er selbst die Probleme in seiner Familie lösen kann, macht sich Valentin schließlich auf die Suche nach Leticia...

Alejandro Agresti ("Die Liebe ist eine dicke Frau", "Das letzte Kino der Welt") inszenierte eine lebenspralle und berührende Geschichte, die teilweise auf seinen eigenen Kindheitserlebnissen in Buenos Aires Ende der Sechzigerjahre beruht. Ohne falsche Sentimentalität erkundet die Story durch die Augen des Jungen die aufregende Erwachsenenwelt. Agresti arbeitet seit 1978 als Sound Designer, Komponist, Produzent, Schauspieler (hier ist er in der Rolle des Vaters zu sehen), Kameramann, Autor und Regisseur im Filmgeschäft. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals ausgezeichnet. Seit seinem Film "Ein Toter kehrt zurück" von 1989, der von den Niederländer Kees Kasander und Denis Wigman mitproduziert wurde, arbeitet Agresti verstärkt auch in den Niederlanden.