Nach siebenmonatiger Raumfahrt - auf der Erde sind inzwischen 2000 Jahre vergangen - muss Kommandant Taylor mit seinem Raumschiff auf einem fremden Planeten notlanden. Nach tagelangem Marsch erreicht er mit zwei überlebenden Begleitern fruchtbares Gebiet. Sie treffen auf eine Herde stummer Menschen, die von sprechenden Gorillas wie wilde Tiere gejagt werden. In der Gefangenschaft entgeht nur Taylor dem schrecklichen Schicksal der übrigen Leidensgenossen: entweder von den Affen getötet oder als medizinische Versuchskaninchen der Identität beraubt zu werden. Dank zweier menschenfreundlicher Affen-Wissenschaftler gelingt Taylor zusammen mit dem hübschen Mädchen Nova die Flucht. Verfolgt von Dr. Zaius, einem wissenschaftlichen und religiösen Führer des Affenstaates, erreichen die beiden die "Verbotene Zone". Taylor entdeckt ein furchtbares Geheimnis: Der "Planet der Affen" ist die von den Menschen vollkommen zerstörte Erde.

Schaffner drehte eine sehr gute, zivilisationskritische Post-Doomsday-Sciencefiction-Geschichte mit beklemmenden Bildern (vor allem die Schlusseinstellung), kongenialer Musik und hervorragenden Masken. Die Affen-Gesellschaft ist von rassistischer Überlegenheit, Hass und Intoleranz geprägt - jede Ähnlichkeit mit real existierenden Gesellschaftsformen ist unbedingt beabsichtigt. Nach dem Erfolg des Films entstanden vier Fortsetzungen: "Rückkehr zum Planet der Affen" (1969), "Flucht vom Planet der Affen" (1971), "Eroberung vom Planet der Affen" (1972) und "Schlacht um den Planet der Affen". Anschließend entstand auch eine TV-Serie. Planet der Affen wagte "Batman"-Regisseur Tim Burton eine leider wenig gelungene Neu-Interpretation des Stoffes.

Foto: Fox