Ein Mühlstein hat die Leiche eines Mannes 15 Jahre unter Wasser gehalten, das sich ausbreitende Schilf im Bodden hat sein übriges getan. Jetzt wird das Skelett bei Baggerarbeiten zutage gefördert. Bald steht zweifelsfrei fest, daß es sich bei dem Fund um den seit Jahren im Dorf vermißten Max Schubert handelt. Trotz intensiver Nachforschungen konnte der Fall nie abgeschlossen werden. Die gerichtsmedizinische Untersuchung bringt nun den Beweis, daß Kramer keines natürlichen Todes gestorben ist und ein Tötungsdelikt vorliegt. Bald kann Hauptmann Beck auch den Täter ermitteln. Aber er gerät in einen moralischen Konflikt, denn seine Symathie gehört dem Täter und nicht dem Opfer, das er als den moralisch Schuldigen betrachtet. Muß er angesichts dieser Tatsache den Fall abgeben?