Werktags arbeitet Siggi Schmidtmüller in einer Konditorei in der Kleinstadt Ichtenheim und ist der nette Junge von nebenan. Samstags zieht er seine Springerstiefel an und geht mit einer Bande Skinheads um den hartgesottenen Anführer Wolf auf Sauf- und Randaliertour. Siggi hat einen geistig behinderten Bruder, Yogi, den er zwar gern hat, durch den er sich jedoch gleichzeitig eingeschränkt fühlt. Er muß öfter auf ihn aufpassen. Seine Skin-Freunde ziehen sowieso über den "Bekloppten" her, der beim Adolf ... Siggi versucht dieses Handicap wettzumachen und strengt sich bei seiner Clique besonders an. So ist er auch bei der nächtlichen Schändung und Zerstörung eines jüdischen Friedhofs ganz vorn dabei. Als Siggi nach der anschließenden "Siegesfeier" nach Hause zurückkommt, findet er seinen Bruder völlig verstört vor. Yogi kann sich nur schwer artikulieren, doch eines erkennt Siggi, sein Bruder hat etwas Schreckliches erlebt ...