Kriminalinspektorin Hanne Wilhelmsen kann so leicht nichts aus der Fassung bringen. Aber die brutale Vergewaltigung der jungen Medizinstudentin Kristine Haverstad geht selbst ihr nahe. Gleichzeitig wird Wilhelmsen mit der Untersuchung der rätselhaften Vorkommnisse beauftragt, die sich jeden Samstag wiederholen: mit Blut besudelte Mauern weißen rätselhafte Zahlenkombinationen auf. Noch steht nicht fest, ob es sich überhaupt um Morde handelt, denn bislang ist nicht eine einzige Leiche aufgetaucht. Als endlich die Zahlencodes entschlüsselt werden, kommt man dem Rätsel näher: Es handelt sich um die Aktenzeichen von abgelehnten Asylanträgen. Und zwar ausschließlich von Frauen, die nicht mehr auffindbar sind ...

Nach der Vorlage der norwegischen Krimi-Autorin Anne Holt - sie war vom 25. Oktober 1996 bis zum 4. Februar 1997 Justizministerin - drehte Carl Jørgen Kiønig einen fesselnden und überaus finsteren Thriller. Kionig hat zuvor bereits mit "Justitia - Blinde Göttin" eine andere Vorlage der Autorin verfilmt. Auch darin ist die Kriminalinspektorin Hanne Wilhelmsen die Hauptfigur.

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