Das 41. Polizeirevier in der Süd-Bronx von New York wird von allen nur Fort Apache genannt, weil es als letzter Posten in der Wildnis der Ghettos standhält. Hier schiebt der zynische und desillusionierte Polizist Murphy seinen Dienst. Als er eines Tages beobachtet, wie zwei seiner Kollegen einen Puertoricaner vom Dach eines Hochhauses stürzen, hat er zunächst Skrupel, die Täter anzuzeigen...

Daniel Petries Polizeithriller gilt bis heute als einer der besten und eindrucksvollsten Filme seines Genres. Mit Werken wie Sidney Lumets "Prince of the City" (1982), Michael Ciminos "Im Jahr des Drachen" (1985), William Friedkins "Leben und Sterben in L.A." (1985) sowie Brian De Palmas "Die Unbestechlichen" (1987) gehörten die harten Polizeifilme zu der populärsten Kinounterhaltung der Achtzigerjahre. Allein zwischen 1981 und 1988 wurden in den USA circa 70 Polizeifilme produziert. "Fort Apache" ist der gelungene Versuch, die Grenzen polizeilicher Ordnungstätigkeit aufzuzeigen und zugleich ihre Verstrickung in die allgemeine soziale Misere. Petries Film beruht übrigens auf den Erinnerungen der Polizisten Tom Mulhearn und Pete Tessitore entstand.