Ein Sommerabend in Hamburg, 17.30 Uhr. Die Hauptkommissare Erich Bo Erichsen, Paula Bloom und Jung-Kommissar Teddy Schrader vom Kriminaldauerdienst treten ihre Nachtschicht an. Das Telefon klingelt, Paula nimmt ab. Rosa, eine junge Frau aus einer Hochhaussiedlung, will sich das Leben nehmen. Mit geschickten Fragen versucht die psychologisch geschulte Paula der Frau zu entlocken, wo sie sich gerade aufhält und was passiert ist. Rosas Freund Malik habe sie verlassen - obwohl sie schwanger ist - und der Gerichtsvollzieher Gottfried Blechmann räume gerade die Wohnung leer. Paula versucht, die Lage zu entspannen, doch Blechmann macht stoisch seinen Job, der ihn auch zu Rosas Nachbarn Randy Schlosser führt.

Eine straffe Story, durchweg gute Darsteller, peppige Dialoge und die nötige Portion Spannung. Lars Becker thematisierte schon in seinen Filmen "Jenny Berlin - Einsatz in Hamburg" (2001, mit Aglaia Szyszkowitz) und "Rette deine Haut!" gekonnt den wenig beneidenswerten Alltag einer Truppe von Polizisten. Das gelingt ihm auch mit "Nachtschicht - Amok", dem Pilotfilm zur Reihe, die mit den ebenso gelungenen Folgen "Nachtschicht - Vatertag", "Nachtschicht - Tod im Supermarkt", "Nachtschicht - Der Ausbruch", "Nachtschicht - Ich habe Angst" und "Nachtschicht - Blutige Stadt" fortgesetzt wurde.