Eine heiße Affäre droht Privatdetektiv Jack Ramsay zum Verhängnis zu werden. Der Morgen danach wird für ihn zum Albtraum. Leblos und erwürgt liegt die Geliebte in seinem Bett und erweist sich zu allem Unglück auch noch als die Frau von Staatsanwalt Martin Lewis. Sein ehemaliger Partner bei der Polizei Ben McCarthy leitet die Ermittlungen und auch die Schwester des Opfers Jane Tanner schaltet sich ein, um den wahren Mörder zur Strecke zu bringen. Alle Indizien deuten jedoch darauf hin, dass Jack der Täter ist. Kann er seine Unschuld beweisen oder wird der Detektiv zum Opfer einer Intrige, bei der in erster Linie mit den Waffen der Frauen und unerlaubten Mitteln gespielt wird?

Regisseur Eli Cohen ("Unter dem Maulbeerbaum") drehte diesen konstruierten und lediglich durchschnittlich spannenden Kriminalfilm, in dem der Zuschauer schnell erahnt, wer der wahr Täter ist. Der Plot erinnert an Alan J. Pakulas spektakulären Kassenknüller "Aus Mangel an Beweisen", ohne jedoch jemals dessen Klasse zu erreichen. Warum man allerdings die Rolle des Privatdetektivs Ramsey mit dem schwach aufspielenden Michael Harris besetzte, dem man seine Figur in keiner Minute abnimmt, bleibt das Geheimnis der Produktionsfirma. Zum Ausgleich zeigt die schöne Carrie-Anne Moss in einer Bettszene viel nackte Haut.

Foto: Koch Media