Hauptkommissar Sperling fühlt sich auf einer Feier des Enthüllungsjournalisten Christoph Kohnart ziemlich unwohl. Der Grund: Die Gäste aus Politik und Wirtschaft sind nicht sein Kaliber und Kohnarts Familie ist vollkommen zerstritten. Die einzige, die Sperlings Unbehagen verstehen kann, ist Victoria, Kohnarts jüngste Tochter. Sperling schläft auf einer Gartenbank ein. Als er nachts wach wird, macht er eine unglaubliche Entdeckung: Er beobachtet Kohnart und seine 18-jährige Tochter Andrea beim Austausch von Zärtlichkeiten. Geschockt stellt Sperling Kohnart zur Rede, der jedoch die Vorwürfe energisch zurückweist. Am nächsten Morgen wird Kohnart mit einer Kugel im Kopf und seiner Pistole in der Hand in seinem Arbeitszimmer aufgefunden...

Kein nervöser Großstadtcop mit gestähltem Körper und den Finger stets locker am Abzug, sondern ein behäbiger, gemütlicher, witziger und intelligenter Ermittler - so mag und schätzt man den Berliner Hauptkommissar Sperling. Bei ihm zählt nicht Gewalt, sondern ähnlich wie bei seinem amerikanischen Seelenverwandten "Columbo" eher Köpfchen. So sind weniger die Fälle interessant, als die Art und Weise ihrer Lösung. Die Episode "Sperling und der brennende Arm" wurde deshalb wohl auch 1998 auf dem Filmfest München mit dem VFF-TV-Movie-Award, dem höchstdotierten deutschen Fernsehpreis, ausgezeichnet.