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    Thekla Carola Wied

    • * Samstag, 5. Februar 1944 in Breslau, Schlesien, Deutschland (heute Wroclaw, Polen)

    Thekla Carola Wied mit Götz George in "Liebe ist die halbe Miete"
    ¿T?
    Die beliebte Schauspielerin Thekla Carola Wied stammt aus Breslau, verbrachte aber ihre Kindheit und Schulzeit in Berlin. Nach ihrem Abitur absolvierte sie den Studiengang der Folkwang-Hochschule in Essen. Ihre ersten Theater-Stationen waren zunächst die Städtischen Bühnen Essen, später die Staatstheater Saarbrücken und Wiesbaden sowie das Schauspielhaus Bochum.

    Ihren ersten großen Erfolg als Filmschauspielerin errang Thekla Carola Wied 1968 mit dem Spielfilm "Spur eines Mädchens" (Regie: Gustav Ehmck). Für ihre Darstellung der Studentin Hanna, die unter Persönlichkeitsverlust leidet, wurde sie mit dem Bundesfilmpreis in Gold ausgezeichnet. Zu den herausragenden Produktionen ihrer TV-Laufbahn gehören der TV-Vierteiler "Lederstrumpf", Fernsehspiele wie die Stefan-Heym-Verfilmung "Collin" (1981, Regie: Peter Schulze-Rohr) über einen DDR-Schriftsteller mit Curd Jürgens als Partner sowie "Der Kunstfehler" unter der Regie von Peter Beauvais (1983).

    Den Bayerischen Fernsehpreis erhielt sie 1994 für ihre Rolle im Fernsehspiel "Ich klage an" (1993, Regie: Frank Guthke), in dem ein authentischer Fall in der ehemaligen DDR aufgegriffen wird. Im selben Jahr agierte sie unter der Regie von Bodo Fürneisen in dem Fernsehfilm "Eine Frau will nach oben", der in Berliner Künstlerkreisen spielt. Fürneisen besetzte sie auch 2002 in seinem Psychodrama "Zwei Seiten der Liebe".

    1997 drehte sie in Italien "Mord im Kloster" an der Seite von Mario Adorf unter der Regie von José Maria Sanchez. Weitere Hauptrollen hatte sie in den Fernsehspielen "Liebe, Tod und viele Kalorien" (2000), "Traumfrau mit Verspätung" (2001) und "Liebe ist die halbe Miete" (2002). Große Publikumsresonanz erzielte Thekla Carola Wied vor allem mit erfolgreichen Serien wie "Ich heirate eine Familie ..." (1983-86), Regie: Peter Weck), in der sie eine gewitzte Ehefrau und Mutter spielte, in "Wie gut, daß es Maria gibt" (1989-91, Regie: Rob Herzet) als Nonne und in der Serie "Auf eigene Gefahr" (1992-2000) als couragierte Klatschreporterin Anna Marx.

    Weitere Filme mit Thekla Carola Wied: "Jan, der Junge vom goldenen Stern" (1980), "Schwarz-Rot-Gold - Nicht schießen!" (1985), "Rivalen der Rennbahn" (1989), "Rache eines Toten", "Tod im Labor", "Der Weihnachtsmörder" (alle 1995), "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" (1998), "Polizeiruf 110 - Blutiges Eis" (1999), "Das Glück ihres Lebens" (2002), "Liebe auf Bewährung" (2004), "Sommer mit Hausfreund", "Meine große Liebe" (beide 2005), "Die Liebe kommt selten allein", "Meine Tochter, mein Leben", "Herzdamen" (alle 2006), "Sie ist meine Mutter" (2006), "Die Gipfelstürmerin" (2007), "Mein Traum von Venedig", "1:0 für das Glück" (beide 2008), "Schuldig", "Tatort - Falsches Leben" (beide 2009), "Den Tagen mehr Leben!" (2010), "Pommes essen" (2012).


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