Douglas Fairbanks Jr.

Gefeierter Smartie des frühen Tonfilms: Douglas
Fairbanks Jr. Vergrößern
Gefeierter Smartie des frühen Tonfilms: Douglas Fairbanks Jr.
Douglas Elton Ulman Fairbanks jr.
Geboren: 09.12.1909 in New York City, USA
Gestorben: 07.05.2000 in New York City, New York, USA

Von seinem Vater hat er nicht nur das gute Aussehen geerbt, sondern auch die Begabung und den männlichen Charme; nach mühevollen Anfängen kommt er zu hohem Ruhm: Die Rede ist von Douglas Fairbanks jr., dem Sohn des weltberühmten Filmstars Douglas Fairbanks sen. (1883 - 1939). Dessen Frau Anna Beth Sully ist die Tochter des damaligen Baumwollkönigs der USA. Nach der Scheidung der Eltern wächst Douglas jr. bei der Mutter auf und besucht mehrere Schulen in New York, Los Angeles, London und Paris: die Bovée und die Collegiate Military School in New York, später geht er an die Harvard Military School in Los Angeles und das Polytechnikum von Pasadena in Kalifornien. In England und Frankreich hat er Unterricht bei Privatlehrern und wird in praktischer Malerei, Bildhauerei und Kunstgeschichte ausgebildet.

So beginnt Douglas jr. eine im Grunde Erfolg versprechende Karriere als Bildhauer, verdient sich aber bald - gegen den Willen des Vaters und dessen neuer Frau Mary Pickford - sein erstes Geld beim Film, sowohl als Schauspieler als auch als Verfasser von Einführungstexten und Zwischentiteln für Stummfilme.

Als Douglas jr. 1923 mit 13 Jahren in Joseph Henaberys "Stephen Steps Out" erstmals als Komparse vor der Filmkamera steht, hat das noch keinen Einfluss auf seine spätere Karriere, und auch die Filme der nächsten Jahre verheißen für ihn noch keinen Durchbruch, wenngleich er in den Erfolgsfilmen "Stella Dallas" (1925) von Henry King und "Eine schamlose Frau" (1928) mit Greta Garbo vor der Kamera steht.

Der Name des berühmten Vaters ist eher eine Last und wirkt sich vorerst nicht nur positiv aus, man vergleicht auch - nicht immer zu Gunsten des Sohnes. Bei den Dreharbeiten von "Dream of Love" (Regie: Fred Niblo) lernt er 1928 Joan Crawford kennen. Man heiratet - gegen den Willen von Fairbanks' Familie. Fünf Jahre immerhin hält die Ehe mit dem schwierigen Star. Erste Aufmerksamkeit als Schauspieler erhält Fairbanks im selben Jahr mit einer Rolle in Frank Capras "Die Macht der Presse".

Die Starkarriere kommt mit dem Tonfilm: Fairbanks spielt einen Gigolo in Mervyn LeRoys Gangster-Klassiker "Der kleine Cäsar" (1930), eine erste Hauptrolle hat er als Luftwaffenoffizier neben Richard Barthelmess in Howard Hawks' "Start in die Dämmerung". Anschließend ist er der Zar in Paul Czinners "Katharina, die Große" (1934) neben Elizabeth Bergner in der Titelrolle.

Es folgen Erfolgsrollen in klassischen Abenteuermelodramen wie John Cromwells "Der Gefangene von Zenda" (1937), als Titelfigur in Richard Wallaces "Sindbad, der Seefahrer" und Max Ophüls' "Der Verbannte" (beide 1947). Immer ist Fairbanks der Held und Liebling der Frauen. Man sieht ihn aber auch in Komödien wie in William Wellmans "Love is a Racket" (1932) neben Ann Dvorak oder Alfred Santells "Having Wonderful Time" (1938) neben Ginger Rogers. Obwohl er hier oft in den gleichen Rollen wie einst sein Vater zu sehen ist, kommt er beim Publikum an.



1935 gründet er seine eigene Produktionsfirma, in der Filme mit weiblichen Top-Stars entstehen - meist ist er natürlich selbst der Partner; so von Dolores del Rio in Thornton Freelands "Angeklagt" (1936), von Valerie Hobson in Raoul Walshs "When Thief Meets Thief" (1937), von Rita Hayworth in Ben Hechts "Angels Over Broadway" (1940) und schließlich von Maria Montez in "Der Verbannte".

Doch Fairbanks tritt nicht nur als Schauspieler und Produzent auf, er bewegt sich auch auf politischem Parkett. 1940/41 ist er Sonderbeauftragter von Präsident Franklin D. Roosevelt in Südamerika, um als Freund der Präsidentensöhne die dortige politische Stimmung zu erkunden. Zwischen 1942 und 1945 nimmt er am Zweiten Weltkrieg als Offizier der Special Forces teil, 1945 bis 1950 ist er Präsident der CARE Organization. Für seine Mitarbeit an den Paketaktionen für das notleidende besetzte Deutschland erhält Fairbanks 1982 das Bundesverdienstkreuz.

Seit 1947 widmet er sich wieder dem Schauspielerberuf, ab 1952 produziert er vor allem Serien fürs britische Fernsehen wie beispielsweise "Douglas Fairbanks Jr. Presents" oder "The Rheingold Theatre". 1968 spielt er am Broadway in einer Neuaufnahme des Musicals "My Fair Lady" im Mark Hellinger Theatre den Professor Higgins. So wie 1956 bei der Uraufführung Rex Harrison gefeiert wurde, so kommt auch Douglas Fairbanks Jr. beim Publikum an. Kurz darauf übernimmt er auch eine weitere Musicalrolle in "The Pleasure of His Company".

Dreimal war der Frauenheld des amerikanischen Tonfilms verheiratet; nach der Scheidung von Joan Crawford heiratete er 1939 Mary Lee Epling, die 1988 verstarb; im Alter von 81 Jahren heiratete er 1991 die Journlistin Vera Shelton, mit der er seinen Lebensabend in Florida verbringt.

Was den Sohn eigentlich vom Vater unterschied, fragten sich manche Chronisten oft; die Antwort ist nicht schwer: Douglas senior gilt als der Haudegen des Films, musste er doch mit Gestik gegen das Manko des Stummfilmstars ankämpfen. Der Sohn setzte mehr auf Charme, aufs Augenzwinkern. In ihm sah man häufig den verschmitzten Gentleman.

Weitere Filme mit Douglas Faibanks jr.: "Moderne Mädchen" (1929), "Gefangen" (1933), "Aufstand in Sidi Hakim" (1938), "Blutrache" (1941), "Die Frau im Hermelin" (1948), "Staatsgeheimnis" (1950) und "Jubel, Trubel, Sensationen" (1961), "Zurück bleibt die Angst" (1981).

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