Verónica Forqué

Lesermeinung
Geboren
01.12.1955 in Madrid, Spanien
Gestorben
13.12.2021 in Madrid, Spanien
Sternzeichen
Biografie

Die Film- und Fernsehschauspielerin Verónica Forqué stammte aus einer bekannten spanischen Künstlerfamilie: Sie war die Tochter der Schauspielerin Carmen Vázquez Vigo und des Regisseurs José María Forqué. Auch ihr Bruder Álvaro war als Regisseur im Filmgeschäft tätig. Ihr Filmdebüt gab Verónica im Alter von 17 Jahren in Jaime de Armiñáns "Mi querida señorita" (1972). Seitdem hat sie in über 60 Kino- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und mit namenhaften spanischen Regisseuren wie Pedro Almodóvar, Manuel Iborra und Fernando Trueba zusammengearbeitet.

Seit 1984 war sie regelmäßig in Fernseh- und Kinoproduktionen des spanischen Films vertreten. Ihre erste Filmrolle bei Pedro Almodóvar hatte sie in der Tragikomödie "Womit hab' ich das verdient?" (1984), in der sie an der Seite von Carmen Maura die junge Prostituierte Cristal spielt. Darauf folgten zwei weitere Filmarbeiten mit Almodóvar: Neben Assumpta Serna und Antonio Banderas in "Matador" (1986) als Journalistin und in der Satire "Kika" (1993) übernahm sie ihre erste große Rolle. Sie verkörperte eine Kosmetikerin, die von einem entflohenen Serienvergewaltiger in ihrer Wohnung überfallen und sexuell missbraucht wird. Für ihre schauspielerische Leistung in "Kika" und "Por qué lo llaman amor cuando quieren decir sexo?" gewann Forqué 1993 den Goya als beste weibliche Hauptdarstellerin. Forqué tauchte in Almodóvars Filmen häufig in eine von Mord und Sex geprägte Umwelt ein, da der Regisseur einen Hang zur Darstellung von skurrilen und lasterhaften Liebesbeziehungen hat - nicht umsonst wurde er in den Achtzigerjahren als Skandalregisseur angesehen.

Seit 1985 war Verónica auch immer wieder in spanischen TV-Serien zu sehen, u.a. als Loli in "Platos rotos" (1985-1986), als Eva in "Eva y Adán, agencia matrimoniale" (1990-1991), sie spielt die Hauptrolle in der Serie "La vida de Rita" (2003) und die Piluca in "Dues dones divines" (2011). Seit 1998 war Verónica Forqué mit dem Regisseur Manuel Iborra verheiratet, mit dem sie eine gemeinsame Tochter hat.

Weitere Filme mit Verónica Forqué: "Silencio, estrenamos" (Serie 1974), "Una pareja...distinta" (1974), "El segundo poder", "Madrid, Costa Fleming", "Curro Jiménez" (alle 1976), "La guerra de papá", "Die Standarte" (beide 1977), "Una historia", "Las truchas", "Mit verbundenen Augen" (alle 1978), "Novela" (Serie 1977-1978), "Tiempos de constitución" (1979), "Todos me llaman 'Gato'", "Tras el monstrador", "El canto de la cigarra", "El español y los siete pecados capitales", "Magia rosa" (alle 1980), "Nostalgia de comedia muda" (Kurzfilm), "Ojo, frágil" (Kurzfilm, beide 1981), "Estudio 1" (Serie 1979-1982), "Ramón y Cajal" (Serie 1982), "Un encargo original" (Serie), "El jardín de Venus" (Serie, beide 1983), "Nunca es tarde" (Serie 1984), "Goya" (Serie), "Sé infiel y no mires con quién" (beide 1985), "El orden cómico", "Romanza final (Gayarre)" (spanische Synchronstimme der Alicia), "Das Jahr der Aufklärung" (alle 1986), "Bajarse al moro", "La vacaciones de Toby", "Madrid", "Lady Check - Jetzt sind mal die Männer dran", "Sublime decisión", "Cain", "Moros y cristianos" (alle 1987), "Bajarse al moro", "El baile del pato" (beide 1989), "Don Juan, mi querido fantasma" (Serie 1990-1991), "Salsa rosa", "Orquesta Club Virginia" (beide 1992), "Alegre ma non troppo", "Amor propio", "Siete mil días juntos", "La mujer de tu vida 2: La mujer vacía" (alle 1994), "Pepa y Pepe" (Serie 1995), "De qué se ríen las mujeres?", "El tiempo de la felicidad" (beide 1997), "Pin plus" (Serie 1998), "Pepe Guindo" (1999), "Estudio 1" (Serie 2000), "Sin vergüenza", "Tiempos de azúcar", "I love you baby", "Clara y Elena" (alle 2001), "Schwule Mütter ohne Nerven" (2005), "La dama boba" (2006), "Enloquecidas" (2008), "Hospital Central" (Serie 2011).

Foto: Tobis

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