Gewinner 2016 und 2017

2016 war beispielsweise Rami Malek der Gewinner der Kategorie "Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie" für seine Rolle des Elliot Alderson in der TV-Serie Mr. Robot. Beste Dramaserie wurde bei den 68. Primetime Emmy Awards Game of Thrones. Die Serie gewann unter anderem auch den Award für die Beste Regie für eine Dramaserie sowie das Beste Drehbuch für eine Dramaserie.

Bei den Emmy Awards 2017 wurden die Dramaserie "The Handmaid's Tale" sowie die Comedyserie "Veep" ausgezeichnet. Zu den besten Hauptdarstellern gehörten Sterling K. Brown ("This Is Us"), Elisabeth Moss ("The Handmaid's Tale"), Donald Glover ("Atlanta") sowie Julia Louis-Dreyfus ("Veep"). Weitere Sieger finden Sie hier im Überblick.

"Emmy" geht auf "Immy" zurück

Die Emmy-Statue, die bei der Preisverleihung an die Gewinner übergeben wird, zeigt eine geflügelte Frau, die ein Atom in die Höhe hält. Sie symbolisiert damit das Ziel der Emmy Awards, Kunst (Flügel) und Wissenschaft (Atom) des Fernsehens zu unterstützen und voranzubringen. Der Name des TV-Awards geht auf das englische Wort "Immy", das für Bildaufnahmeröhren verwendet wird, zurück. Er wurde später an die weibliche Statue angepasst und zu "Emmy" verweiblicht.

Die Emmy Awards gehören zu den vier größten US-amerikanischen Preisen der Unterhaltungsindustrie. Während die Emmy Awards für TV-Produktionen vergeben werden, wird der Academy Award (Oscar) in der Filmbranche, der Grammy Award in der Musikbranche und der Tony Award in der Theaterbrache vergeben.

Organisiert werden die Emmy-Wettbewerbe von der Academy of Television Arts & Sciences in Los Angeles sowie der National Academy of Television Arts & Sciences und der International Academy of Television Arts & Sciences, beide in New York City.