Serie, Zeichentrickserie
Yakari
Schneeball in Gefahr: Yakari trifft beim Honigsuchen im Wald auf seinen Freund, den weißen Bären Schneeball. Gespannter Bogen ist völlig besessen von der Idee, Schneeball zu erlegen, um mit dessen Fell seine Trophäensammlung zu krönen. Als er sieht, wie gut Yakari und Schneeball sich verstehen, will er, dass Yakari ihn zu dem Bären führt. Yakari weigert sich natürlich, seinen Freund an den verrückten Jäger zu verraten. Da nimmt Gespannter Bogen Regenbogen als Geißel, um Yakari zu zwingen, ihn zum Versteck von Schneeball zu führen. Yakari sieht sich in einer fiesen Zwickmühle. Er weckt Schneeball, der schon mit dem Winterschlaf begonnen hat und gemeinsam kommen sie auf eine Idee, Gespannter Bogen eine Lektion zu erteilen, damit er nie wieder weiße Tiere für seine Trophäensammlung jagen wird. Der Schlafwandler: Wie jeden Morgen in letzter Zeit, so ist auch heute nichts mehr am Platz im Lager der Sioux. Dinge wurden verstellt und Holzstapel umgestürzt. Yakaris Leute verdächtigen alsbald Waschbären, die vermutlich nachts ins Lager kommen. Yakari allerdings wundert sich über die dreckigen Mokassins von Fettauge. Woher soll der so schmutzige Schuhe bekommen, wo er doch die ganze Zeit nur daliegt und laut schnarchend schläft? Gemeinsam mit Kleiner Donner hält Yakari die ganze Nacht Wache, um zu sehen, was Fettauge macht. Und tatsächlich erhebt sich Fettauge mitten in der Nacht als Schlafwandler und bringt die Dinge im Lager in Unordnung. Durch eine Unachtsamkeit Yakaris gerät Fettauge aus seinem Rhythmus und verläuft sich im Wald. Yakari und Kleiner Donner kommen nicht schnell genug hinterher und schon hat sich Fettauge in eine Bärenhöhle verlaufen, wo er in ein tiefes Loch stürzt, aus dem er ohne Hilfe nicht wieder herausfinden wird. Zu allem Überfluss setzt auch noch ein starkes Gewitter ein, und das Loch droht mit Wasser vollzulaufen. Die unheimlichen Augen: Yakari und Kleiner Dachs spielen Verstecken. Kleiner Dachs ist genervt davon, dass Yakari ihn immer sofort findet und sich dabei auch noch über ihn lustig macht. Um Yakari endlich in seine Schranken zu verweisen, sucht sich Kleiner Dachs ein extrem entlegenes Höhlenversteck. Yakari hat nun große Schwierigkeiten, seinen Freund zu finden. Als er beginnt, sich ernsthaft Sorgen zu machen, bittet er Kleiner Donner um Hilfe. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche. Wohin sie auch kommen, ständig werden sie von unheimlichen Tieraugen beobachtet. Schließlich finden sie ihren Freund verletzt in seinem entlegenen Höhlenversteck. Doch auch das Tier mit den unheimlich leuchtenden Augen ist ihnen bis hierher gefolgt und offenbart ihnen nun, wer sich hinter diesen Augen verbirgt. Der alte Bison: Yakari wünscht sich, dass die Zeit doch schneller vergehen möge. Er wäre gerne schon so groß und stark wie sein Vater. Da entdeckt Yakari einen alten Bison auf einer Wiese, der sich von seiner Herde abgesetzt hat, weil er meint, dass sein letzter Tag gekommen sei. Yakari will das nicht glauben und fragt Stiller Fels um Rat. Der erklärt Yakari wie es ist, alt zu werden und erzählt ihm, dass das Leben ein ewiger Kreis von Kindheit zu Alter ist. Am Ende des Lebens seien die Geschöpfe wieder genauso zerbrechlich wie ein Neugeborenes. Als Yakari den alten Bison erneut aufsucht, werden sie von einem Rudel hungriger Wölfe angegriffen. Auf der Flucht vor den Wölfen rutschen sie einen Berg hinunter. Der alte Bison wird an ein Spiel aus seiner Kindheit erinnert und sein Lebensfeuer wird neu entfacht. Wieder bei seiner Herde erkennt er, dass er sich gründlich getäuscht hat, es war doch noch nicht sein letzter Tag. Der Sohn des Adlers: Seit Tagen regnet es in Strömen. Die Sioux sitzen in ihren Tipis und warten das Ende des Unwetters ab. Der Schamane erzählt die Legende, wie die Sioux im Kampf gegen den Dämon des Wassers auf die Welt gekommen sind. Plötzlich bricht Yakari zusammen, er hat hohes Fieber und fängt an zu fantasieren. In seinem Traum begegnet er dem Dämon erneut und wird von ihm angegriffen. In letzter Sekunde wird Yakari von Großer Adler gerettet. Aber der Dämon belegt Yakari mit dem Fluch, Großer Adler niemals wiederzusehen. Nun läuft Yakari traurig und allein durch die Prärie und ruft nach seinem Totem, aber Großer Adler antwortet nicht. Da findet Yakari ein Ei, aus dem ein kleines Adlerbaby schlüpft. Das Adlerbaby bittet Yakari, es in sein Nest zu bringen, das hoch oben auf einem Zauberberg liegt. Yakari hilft dem kleinen Adler und macht sich auf die Reise zum Gipfel des Berges. Hier wird Yakaris Großmut belohnt und er erlebt eine freudige Überraschung. Ein Mustang für Großer Bogen: Großer Bogen, der stumme Riese aus den Bergen, taucht wieder einmal im Lager der Sioux auf. Yakari freut sich sehr, seinen Freund wiederzusehen. Die große Bisonjagd steht bevor und die Jäger würden den Hünen gern mit auf die Jagd nehmen, aber ihm fehlt etwas Entscheidendes, ein Pferd. Zusammen mit Kleiner Donner macht sich Yakari auf die Suche nach einem passenden Pferd für seinen Freund. Am Fuß der heiligen Berge finden sie einen besonders großen Mustang, Freie Wolke. Doch das stolze Pferd liebt seine Freiheit und weigert sich strikt, einen Menschen auf seinem Rücken reiten zu lassen. Da hilft auch die Ansprache von Kleiner Donner nichts, wie schön es ist, einen Freund zu haben, auf den man sich verlassen kann. Als Freie Wolke kurz darauf von einem Puma attackiert wird, steht ihm Großer Bogen zur Seite. Ist dies der Beginn einer großen Freundschaft? Der rote Pfeil: Träumender Bär ist ebenso wie Yakari ein Freund der Tiere. Nachdem er einen Elch vor dem Angriff von Stolze Wolke verteidigt und dabei den Bogen des maßlosen Jägers zerbrochen hat, trifft ihn nach altem Brauch die Strafe des roten Pfeils. Stolze Wolke schießt einen roten Pfeil in den Wald und Träumender Bär darf erst zum Stamm zurückkehren, wenn er den Pfeil gefunden hat. Um sich an seinem Widersacher zu rächen, zielt Stolze Wolke auf die Sonne, sodass Träumender Bär nicht sehen kann, in welche Richtung der Pfeil fliegt. Träumender Bär scheint auf immer und ewig zu einem Leben allein im Wald verdammt, doch bald kommen ihm Yakari und die Tiere des Waldes zu Hilfe. Leider hat es Stolze Wolke noch immer auf den Elch abgesehen und so muss sich Yakari etwas einfallen lassen, dem unersättlichen Jäger eine Lektion zu erteilen, die er so schnell nicht vergessen wird.