Carla Volk ist eine Polizistin, die noch an Ideale glaubt. Als ihre Kollegin Conny völlig überraschend Selbstmord begeht und Carla vermuten muss, dass der Freitod in unmittelbarem Zusammenhang mit Connys Dienststelle steht, weiß sie, was sie tun muss, um nicht den Glauben an ihre Ideale zu verlieren. Mit Hilfe des charismatischen Staatsanwalts Joachim Behrens und ihrer Vorgesetzten Resch lässt sie sich auf Connys ehemalige Dienststelle versetzen. Hier wird sie mit einer Reihe von Kollegen konfrontiert, die Carlas Vorstellungen eines integren Polizeiapparates erschüttern.

Regisseur Erwin Keusch (“Im Netz der Lüge") und Autor Hansjörg Thurn diente in diesem gesellschaftskritischen Polizeithriller der Polizeiapparat mit seinen hierarchischen Strukturen und seiner von Gewalterlebnissen geprägten Lebensanschauung als Hintergrund für die Suche der Hauptfigur nach der eigenen Identität und Selbstbestimmtheit. So spielen hier auch Gefühle und Gedanken zum Thema Geschlechterkampf und Geschlechteridentität eine größere Rolle als die eigentliche Kriminalgeschichte.