USA, 1944: Steve Rogers kann nicht fassen, dass er den Eignungstest für die Army nicht bestanden hat. Aus Verzweiflung meldet er sich freiwillig für das Experiment "Operation Re-Birth". Durch die Verabreichung eines Serums werden seine Kräfte verhundertfacht und "Captain America" ist geboren! Sein simpler Auftrag: Die tödlichen Raketen zerstören. Doch er hat nicht mit seinem nahezu unschlagbaren Widersacher "The Red Skull" gerechnet. Und gegen diesen Gegner muss er sich auch behaupten, als er Jahre später die Entführung des amerikanischen Präsidenten verhindern soll …

1941 schufen die beiden Comic-Autoren Jack Kirby und Joe Simon den klassischen Superhelden Captain America, der fortan gegen das Böse in der Welt kämpfte. In Deutschland war den Comics kein allzu großer Erfolg beschieden, erst Joe Johnstons Hollywood-Actionabenteuer "Captain America: The First Avenger" (2011) mit Chris Evans machte den Helden hierzulande auch außerhalb von Comic-Liebhaber-Kreisen populär. Die erste Real-Verfilmung um den Mann im Sternenbanner-Kostüm entstand jedoch bereits 1990 unter der Regie von Albert Pyun. In die Rolle des Superhelden, für die zunächst Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger und Val Kilmer angefragt worden waren, schlüpfte der in Deutschland kaum bekannte 1,93-Meter-Hüne Matt Salinger, seinen Gegenspieler The Red Skull verkörperte Scott Paulin ("Teen Wolf", "Ich bin Sam"). Die Comic-Adaption, die nach der Fertigstellung zwei Jahre auf Eis lag, kommt aber kaum über TV-Format hinaus, die Tricks sind zum Teil unterirdisch, und auch die Darstellerleistungen sind eher unfreiwillig komisch.

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