Der junge Gefängniswärter Juan kommt an seinem ersten Arbeitstag gleich richtig ins Schwitzen. Ein Aufstand bricht aus und er landet prompt auf der falschen Seite. Schnell merkt er, dass er nur eine Chance hat: Er muss selbst einen Gefangenen spielen. Die Maskerade funktioniert zu Beginn. Dann macht sich seine Frau zu Hause auf, nach ihrem Mann im Gefängnis zu sehen ...

Nach dem gleichnamigen Bestseller von Francisco Pérez Gandul inszenierte der spanische Regisseur Daniel Monzón ("The Heart of the Warrior", "Das Kovak Labyrinth") diesen packenden, stellenweise dokumentarisch anmutenden Mix aus Drama, Thriller und Action, der in seiner Heimat mit acht Goya Awards ausgezeichnet wurde. Aus der gut aufgelegten Besetzung ragen neben Alberto Ammann (in seinem Kinodebüt) in der Rolle des Juan sowie Louis Tosar ("Öffne meine Augen", "Und dann der Regen") und Carlos Bardem ("Che - Guerilla", "Goyas Geister", "Alatriste"), der ältere Bruder von Javier Bardem, als gefährliche Häftlinge heraus. Tosar spielt hier erneut an der Seite seiner damaligen Lebenspartnerin Marta Etura ("Dunkelblaufastschwarz", "Operation Schwarze Blumen"), die als Juans Ehefrau mit ihrem Knastbesuch eine Katastrophe auslöst.