Der 30. Todestag von Ernesto "Che" Guevara war Anlass für Regisseur Birri, am Ende des 20. Jahrhunderts über die Bedeutung des Mythos und Menschen Che nachzudenken und nach dem Verbleib und der Bedeutung der Utopie zu fragen. Dies ist zentrales Thema seiner filmischen Collage.

Der bedeutende argentinische Autor und Regisseur Fernando Birri ("Die Überfluteten", "Ein sehr alter Mann mit großen Flügeln") begab sich 1997 in Lateinamerika und Europa auf die Spuren des legendären Freiheitskämpfers. "Ohne Utopie gibt es keine Geschichte. Das Gegenteil würde bedeuten, dass wir eine entfremdete, selbstmörderische Welt akzeptierten," sagt der Regisseur über sein Werk.