Wer den Namen Dior hört, denkt an elegante Mode, schöne Models - Perfektion. Wie es zu den aufwendigen Roben kommt, wer alles dazu beitragen muss und unter welch enormem Zeitdruck Fashion-Präsentationen entstehen, davon vermittelt dieser schillernde Dokumentarfilm einen Eindruck.

Als Aufhänger fungiert der Belgier Raf Simons, der 2012 zum neuen Kreativdirektor des französischen Modehauses ernannt worden ist, und dessen erste Haute Couture-Kollektion, die er innerhalb von nur acht Wochen zusammenstellen musste.

Statt bloß das Endprodukt zu sehen, wie in der Regel für den Normalverbraucher der Fall, werden verschiedene Angestellte des Traditionshauses bei ihrer Arbeit begleitet. Vor allem kommen hier endlich einmal die für gewöhnlich im Rampenlicht vernachlässigten SchneiderInnen, oftmals langjährige Mitarbeiter von Dior, zu Wort.

Mit Teamgeist und Motivation

Wer die Dokumentationsreihen "... vor der Show" (ab 2010) und "Fashion!" (2012) auf Arte mochte, die einen Blick hinter die Kulissen unter anderem der Marken Jean-Paul Gaultier und Yves Saint-Laurent warfen, wird mit großem Vergnügen "Dior und ich" goutieren.

Kunstvoll hat Filmemacher Frédéric Tcheng Szenen, Musik und Interviews montiert. Sein Werk lässt den Zuschauer erkennen, dass die Entwürfe und Kreationen aus dem Hause Dior nicht die Sache eines Einzelnen sind, sondern aus einer besonderen Zusammenarbeit und Motivation eines ganzen Teams bestehen. Selbst Modemuffeln öffnet sich ein Fenster für die Leidenschaft zu den Stoffen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Dior und ich":