Bei einer Schießerei wird zufällig ein Sechsjähriger erschossen. Es sieht so aus, als sei dies nur eines der weiteren tragischen Opfer der alltäglichen Verbrechen auf den Straßen von New York. Als Kevin Calhoun, der idealistische Stellvertreter des sympathischen wie charismatischen Bürgermeisters John Pappas, die Begleitumstände des Zwischenfalls genauer untersucht, gerät er in einen schier undurchdringlichen Dickicht aus Machtpolitik, Korruption und Verbrechen. Doch allmählich durchschaut er den Zusammenhang von Justiz, Politik und Mafia ...

Trotz einiger Unglaubwürdigkeiten und Ungereimtheiten (der Full-Time-Assistent des Bürgermeisters recherchiert selbst) zeigt Regisseur Harold Becker hier ein imposantes Beispiel für die Vernetzung von Verbrechertum und politischer Führung auf. Gute Darsteller und starke Dialoge machen daraus eine durchaus sehenswerte und spannende Geschichte.

Foto: Warner