Der Biotech-Unternehmer Martin Holst hat in seiner Firma ein neuartiges Antidepressivum entwickelt. Doch kurz bevor er das revolutionäre Medikament auf den Markt bringen kann, wird sein kleiner Sohn Jonas entführt. Um schlechte Publicity zu vermeiden, beauftragt Martin den firmeneigenen Sicherheitschef Lennart Rask mit der Suche nach dem Jungen. Doch bei dem Versuch, Jonas zu befreien, wird Lennart niedergeschossen. Hilflos muss Martin mit ansehen, wie die Kidnapper nun auch noch seine Frau Anna in ihre Gewalt nehmen.

Regisseur Kjell Sundvall gilt nicht erst seit seinen inzwischen zehn "Kommissar Beck"-Arbeiten als Meister des schwedischen Krimis und Thrillers. Schon zuvor drehte er sehenswerte Genrewerke wie "Schülermord" und "Die Spur der Jäger". Mit "Codename: Medizinmann" drehte er den spannenden Auftakt einer vierteiligen Kriminalgeschichte, in dem Mikael Persbrandt als leidgeprüfter Familienvater überzeugt. Die Rolle brachte ihm sogar eine Emmy-Nominierung ein. Persbrandt, der in allen Sundvall-Folgen den Assistenten von "Beck" alias Peter Haber gab, drehte mit dem Regisseur zuvor auch den Politthriller "Der letzte Mord".

Foto: ARD/Degeto/Magdalena Piwowoz