Nach einer Epidemie beherrschen im Jahr 2019 fast ausschliesslich Vampire die Erde. Die noch letzten lebenden Menschen werden von ihnen wegen ihrem kostbaren Blut gejagt, aber es sind nur noch sehr wenige von ihnen übrig. Und ohne menschliches Blut würden die Vampire zu wilden Monstern mutieren. Vampir Edward Dalton ist Wissenschaftler und arbeitet verzweifelt an einem künstlichen Blut um die Weltbevölkerung weiterhin zu ernähren. Doch dann trifft er auf eine Gruppe menschlicher Überlebender, die nicht nur eine Lösung für das Problem anbieten kann, sondern etwas weit Besseres offeriert: Heilung. Zusammen mit dem Ex-Vampir Cormac und seinen Leuten hat Dalton nun ein neues Ziel vor Augen. Aber nicht jeder Vampir will wieder zum Mensch werden. Ein blutiger Krieg bricht aus …

Eine packende wie gut besetzte Beißer-Variante des aus Deutschland stammenden australischen Regisseurs Michael Spierig mit recht heftigen Szenen, denen man allerdings ihren Computer-Ursprung ansieht. Anders als etwa die auf das Teenager-Publikum abzielende Twilight - Biss zum Morgengrauen bietet Spierigs Werk eine recht interessante Grundkonstellation, die wie ein wilder Mix aus Genrewerken wie "I Am Legend", "Matrix", "Jahr 2022 ... Die überleben wollen" und "Land of the Dead" daher kommt. Allerdings bleiben die Charakterzeichnungen der Protagonisten seltsam blass und mitunter recht klischeehaft.

Foto: Sunfilm