Das Glück im Königshaus ist getrübt, denn einer Weissagung nach müssen die drei Prinzessinnen innerhalb von 13 Monaten vermählt sein. Ist das nicht der Fall, steigt ein Ungeheuer aus dem Wasser und verwüstet das Land mit seinen Tränen. Zwar sind die beiden älteren Schwestern unter der Haube, die jüngste aber hat alles andere als eine Heirat im Kopf. Als sich die Widerspenstige doch noch in einen schmucken Prinzen verliebt, der ihr den Hof gemacht hat, muss sie als Knabe getarnt eine Untreue des Geliebten beobachten. Auch das Schicksal in Person einer Fee rümpft die Nase: Zur Strafe wird der Prinz in einen Frosch verwandelt...

Märchen wie "Der Froschkönig" sind mehr als Unterhaltung. Ihr Stoff und ihre Motive sind Kulturgut. Kindern, die den "Froschkönig" nicht kennenlernen, geht etwas ab. "Bildungslücke" wird man später vielleicht einmal dazu sagen. Wenn die Grimmschen Märchen heute schon seltener gelesen werden, dann wird jetzt ein Klassiker zumindest als gute Mitnahmekost serviert, dazu mit bekannter Besetzung (Iris Berben, Michael Degen) und in Koproduktion mit den Tschechen, die im Kinder- und Märchenfilm Maßstäbe gesetzt haben.