Ein einfacher Bauernjunge wird mit einer Glückshaut geboren. Die Hebamme prophezeit dem Jungen, dass ihm alles gelingen wird, was er anfängt. Schnell gerät das Gerücht in Umlauf, dass er einst auch die schöne Königstochter ehelichen wird. Als dies König Ottokar hört, erfreut ihn das wenig und trachtet Felix nach dem Leben. Das Kind wird in einem Fluss ausgesetzt und gerettet. Er lernt Geige spielen und bringt das Glück zu den Leuten. Schließlich erfüllt sich auch die Prophezeiung der Hebamme und Felix soll die schöne Prinzessin heiraten. Verärgert, dass er ausgetrickst wurde, schickt der König Felix in die Hölle: Er soll dort als Brautgeschenk die drei goldenen Haare des Teufels holen ...

Bereits 2009 inszenierte Hans-Günther Bücking eine gelungene Der Teufel mit den drei goldenen Haaren des Kinder- und Hausmärchens der Gebrüder Grimm. Fritz Karl ("Bella Block - Angeklagt") schlüpfte in die Rolle des Teufels, Belà Baptiste übernahm den Part des von Fortuna geküssten Hans. In der Neuverfilmung, die zu der ARD-Märchenreihe "Sechs auf einen Streich" zählt, wird das von Jacub Gierszal etwas sperrig dargestellte Glückskind auf den Namen Felix getauft. Der Name bedeutet übrigens "Der Glückliche".

Foto: SWR/Egon Werdin