Eine Frau erwartete ein Kind und hatte während dieser Zeit einen unbändigen Appetit auf Rapunzeln. Diese wuchsen nur im Garten einer Zauberin. Wann immer die Frau wollte, konnte ihr Mann Rapunzeln holen. Aber eines Tages war der Garten verschlossen. In seiner Not versuchte er, die Rapunzeln zu stehlen. Dabei ertappte ihn die Zauberin und er musste ihr sein Kind versprechen. Bald nach der Geburt nahm die Zauberin das Kind zu sich. Sie gab ihm den Namen Rapunzel. Als Rapunzel zwölf Jahre alt wurde, sperrte die Zauberin sie in einen Turm. Immer wenn sie zu Rapunzel hinauf wollte, rief sie: "Rapunzel, Rapunzel, lass' dein Haar herunter". Rapunzel wuchs zu einer schönen Frau heran. Sie saß im Turm und sang Lieder zum Zeitvertreib. Eines Tages hörte ein Prinz ihren schönen Gesang und verliebte sich in sie. Er beobachtete die Zauberin, wie sie am Zopf hinauf kletterte, und tat es ihr nach ...

Regisseur Bodo Fürneisen ("Tatort - Tödlicher Einsatz", "Mein Mann, der Trinker"), der zusammen mit seinem Kameramann Sebastian Richter 2008 schon das Grimm-Märchen "Frau Holle" inszenierte, drehte diese Neuverfilmung des Grimmschen Märchens nach dem Drehbuch von Nicolas Jacob und Olaf Winkler. Neben Suzanne von Borsody als böse Zauberin ist die Nachwuchsschauspielerin Luisa Wietzorek ("112 - Sie retten Dein Leben") als Rapunzel zu sehen.

Foto: RBB/Arnim Thomaß/Isabella Malek