Der alte Spielzeugmacher Geppetto staunt nicht schlecht, als der von ihm geschnitzte Pinocchio plötzlich zum Leben erwacht. Schnell sorgt die Puppe im gesamten Dorf für Aufregung. Denn der kleine Pinocchio hat alles, was einen richtigen Jungen ausmacht: Einen gesunden Appetit - und jede Menge Unsinn im Kopf. Natürlich flunkert er auch. Doch bei jeder Lüge wächst seine holzige Nase in die Länge. Doch eins fehlt dem Träumer zu seinem Glück: Pinocchio wäre gerne ein Mensch aus Fleisch und Blut ...

Carlo Collodis Geschichte über die sprechende Holzfigur wurde bereits mehrfach verfilmt: 1940 nahmen sich beispielsweise die Zeichner von Pinocchio die Abenteuer der kleinen Holzpuppe vor, oder Pinocchio der Oscar-Preisträger Roberto Benigni. 2013 verband Regisseurin Anna Justice für die ARD-Produktion Realfilm und Computeranimation. Mario Adorf ist hier in der zweiteiligen Neuverfilmung des Märchen-Klassikers zu sehen. Der Grimme-Preisträger stand übrigens schon einmal für das Märchen vor der Kamera. So spielte er in dem gleichnamigen italienischen Kinderfilm Pinocchio den Zirkusdirektor. In der neuen Variante übernimmt er den Part des liebenswerten Spielzeugmacher Geppetto.

Foto: WDR/B-Walter Studios/LAVAlabs