Frankreich in der Endphase der Kolonialzeit: An Bord des französischen Zerstörers "Jauréguiberry" erinnern sich drei Besatzungsmitglieder - der Schiffsarzt, der Kommandant und der Chefmechaniker - eines ehemaligen Kameraden, der unter dem Namen "Crabe-Tambour" zur Legende wurde. In langen Gesprächen versuchen sie die schillernde Persönlichkeit des exzentrischen und zugleich charismatischen Leutnants Wilsdorf zu fassen. Wer war dieser große, hagere Mann mit dem jungenhaften Gesicht, der stets eine schwarze Katze bei sich trug? War er ein Träumer, ein Abenteurer oder ein Kriegsheld?

Pierre Schoendoerffer drehte nach seinem eigenen Roman "Le Crabe-Tambour" dieses sensibel inszenierte Heldengeschichte, die sich mit Themen wie Freundschaft und Verrat, Zusammenhalt und Feigheit beschäftigt, die auch vom Spiel der ausgezeichneten Schauspieler lebt. Darüber hinaus gelang es Kameramann Raoul Coutard, das Epos durch beeindruckende Landschaftsaufnahmen stimmungsvoll in Szene zu setzen. Seine Arbeit wurde 1978 mit einem César belohnt, ebenso wie das Spiel von Jean Rochefort und Jacques Dufilho.