Vom Paris der sexuellen Revolution Ende der Sechziger bis heute zieht sich ein bunter Liebesreigen am Beispiel von Madeleine und ihrer Tochter Vera hin. Beide erleben die Irrungen und Wirrungen der Liebe, spielen mal Mädchen für gewisse Stunden, die treusorgende oder auch die treulose Gattin ...

Wenn es um das Thema Liebe geht, ist man fast versucht zu behaupten, dass dies in Händen der Franzosen stets richtig liegt. Doch nicht in diesem Fall: Regisseur Christophe Honoré ("Chanson der Liebe", "Das schöne Mädchen") hat hier außer Langeweile und Dilettantismus nichts zu Wege gebracht. Die ansonsten guten Darsteller stolpern hier von einer Szene zur nächsten und scheinen ebenso wenig wie der Regisseur zu wissen, was sie eigentlich machen sollen. Das ist die wirkliche Tragik des Films – falls man das belichtete Zelluloid in diesem Fall überhaupt so nennen kann. Einzig bemerkenswert: Catherine Deneuve und ihre Tochter Chiara Mastroianni ("Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr...", "Meine liebste Jahreszeit") sind hier erstmals auch als Mutter und Tochter auf der Leinwand zu sehen.



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