Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg schickt die britische Regierung das Archäologen-Ehepaar Rick und Evelyn O'Connell nach Shanghai. Dort geraten die beiden direkt in eine politische Verschwörung. Ihr mittlerweile zum jungen Mann herangereifter Sohn Alex befindet sich ebenfalls in China und entdeckt dort das Grab des Drachenkaisers, jenes legendären Despoten, der vor mehr als 2000 Jahren seine komplette Armee von einer Zauberin in Terrakotta-Krieger verwandeln ließ. Jetzt wollen üble Gesellen diese Krieger offenbar wieder zum Leben erwecken. Genau dies aber wollen die O'Connells samt Kumpel Jonathan verhindern...

Zählt Die Mumie fast schon zu den Klassikern des Fantasy-Abenteuer-Genres, nervte Die Mumie kehrt zurück eher mit überbordenden Spezialeffekten. Daran krankt leider auch diese Fortsetzung. Die Action-Szenen sind zwar mal wieder dank Computer sensationell und der Humor trifft den Tenor der vorangegangenen Werke, doch die Story ist derart dünn, dass schnell klar wird: Hier waren Action-Regisseur Rob Cohen ("Dragonheart", "The Fast and the Furious", "xXx - Triple X") die Effekte mit vielen brutalen Meucheleien wichtiger als eine logische Geschichte. Verschärfend kommt hinzu, dass Rachel Weisz nicht mehr als Misses O’Connell zur Verfügung stand. Sie wurde durch Maria Bello ersetzt. Außerdem müsste Brendan Fraser seinen Filmsohn als etwa Neunjähriger gezeugt haben.

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