Der schüchterne Peter Parker ist ein typischer Außenseiter an seiner Schule. Doch dies ändert sich gewaltig, als er zufällig von einer mutierten Spinne gebissen wird. Denn nun verändert sich auch Peter: er braucht seine Brille nicht mehr, kann sich unglaublich flink bewegen und vermag sogar Strick ähnliche Fäden zu produzieren. Einmal seiner übernatürlichen Kräfte bewusst und forciert durch den gewaltsamen Tod seines Onkels, beschließt der junge Mann, seine neu erworbenen Fähigkeiten als "Spider-Man" (Foto) ausschließlich zum Wohle der Menschheit einzusetzen. Doch bald muss er erkennen, dass er in dem fiesen Green Goblin einen ebenbürtigen Bösewicht-Gegner hat ...

Horror-Spezialist Sam Raimi zeigt mit dieser aufwändigen Verfilmung des gleichnamigen Marvel-Comics, dass er diese durchaus zu schätzen weiß. Nach einer fulminanten ersten Hälfte verkommt das visuell beeindruckende Spektakel jedoch mehr und mehr zu einem typischen Superhelden-Duell. Dank der meisterhaften ersten Hälfte, die durchaus als witzige Allegorie auf die Pubertät (körperliche Veränderungen) zu verstehen ist, und dank eines brillant aufspielenden Tobey Maguire in der Titelrolle ist dies durchaus gelungene Unterhaltung. 2004 und 2007 folgten mit "Spider-Man 2" und "Spider-Man 3" die ebenso gelungenen Fortsetzungen.

Foto: Columbia