"Alles ist gut, solange du wild bist!" Das ist der Schlachtruf der Wilden Kerle, einer frechen Fußball-Bande, die den Bolzplatz zu ihrem Hauptquartier gemacht haben. Ihr Anführer ist Leon, der Slalomdribbler. Sein großer Bruder Marlon, Leons bester Freund Fabi, der kleine Raban, die Brüder Juli und Joschka und der Bomber Maxi machen das Dreamteam perfekt. Doch in den Ferien sind die Jungs vom Pech verfolgt. Dauerregen hat ihren Bolzplatz, den Teufelstopf in einen Sumpf verwandelt. Und dann besetzt auch noch der dicke Michi mit seiner Gang den Platz. Doch die Wilden Kerle wären nicht wild, wenn sie keinen Ausweg wüssten...

Wohl jeder Junge und auch viele Mädchen kennen es, die ersten Fußballspielversuche auf dem nahen Bolzplatz. Aus diesen Erlebnissen und Gefühlen schuf Joachim Masannek seine erfolgreiche Kinderbuchreihe "Die wilden Fußballkerle", deren Stoff er hier warmherzig, wenn auch manchmal etwas übertrieben unrealistisch auf die Kinoleinwand transporiert - übrigens sein Regiedebüt. Dabei verlässt er sich nicht nur auf seine witzigen und vielgelobten Vorlagen, sondern auch auf eine Riege junger Nachwuchsdarsteller, die ihre Nöte und Erlebnisse glaubhaft darstellen, auch wenn sie an manchen Stellen ein wenig altklug daherkommen. Zu ihnen zählen die Masannek-Söhne Marlon und Leon sowie die Ochsenknecht-Söhne Jimmy Blue und Wilson. Nach dem Kinoerfolg entstanden Die wilden Kerle 2, Die wilden Kerle 3, Die wilden Kerle 4 und DWK 5 - Die wilden Kerle: Hinter dem Horizont vier Fortsetzungen, die sich aber immer mehr als reine Marketing-Maschinen für eigene Produkte vom Schlüsselanhänger bis zum T-Shirt entwickelten.