Pakistan, Sechzigerjahre: Professor Tabani wird durch seine neueste Erfindung nicht unsterblich, sondern zum Vampir. Nachdem er die Familie Parvez heimgesucht hat, schaffen es Mister Parvez und der Arzt der Familie mit Allahs Hilfe, der Blutrunst Tabanis ein Ende zu bereiten.

Man mag es kaum glauben, doch selbst im fernen Pakistan entstand nach dem weltberühmten, bereits vielfach verfilmten Schauerroman von Bram Stoker bereits Ende der Sechzigerjahre dieser zum Teil unfreiwillig komische Horrorfilm - einer der ersten des seinerzeit Genre unerfahrenen Landes. Regisseur Khwaja Sarfraz orientierte sich dabei noch am ehesten an den berühmten "Dracula"-Filmen mit Christopher Lee, allerdings wird Sarfrazs Vampir - im Gegensatz zum Originalstoff - erst durch seinen Wissensdurst (wie etwa Stevensons "Dr. Jekyll und Mr. Hyde") zum Monster, da die Legende des Blut saugenden Untoten in Pakistan bis dahin gänzlich unbekannt ist. Witzig: die in den Film eingebetteten traditionellen pakistanischen Tanzszenen.

Foto: ZDF/Rapid Eye Movies HE/Nabi Ahmed/Raza Mir/Irshad