Zu Zeiten der Ming-Dynastie lebt der Privatgelehrte und Maler Ku Sheng-Chai in einem beschaulichen Dorf. Als dort plötzlich drei Fremde auftauchen, unter ihnen die schöne Yang, und kurz darauf ein weiterer Fremder sich nach den dreien erkundigt, ahnt Ku, dass etwas Seltsames vorgeht. Denn das kleine Dorf wird unvermittelt Schauplatz einer einer politischen Intrige zwischen Militär und Geheimdienst...

Altmeister King Hu gehört zu den Erfindern des "Martial Arts"-Genres und schuf bereits 1964 mit "Die Herberge zum Drachentor" einen Klassiker, der neue Maßstäbe setzte. Auch wenn man sich den fünf Jahre später entstandenen "Ein Hauch von Zen" anschaut, kommt man kaum aus dem Staunen ob der großen filmischen Kunst und brillanten weil furiosen Kampf-Choreographie heraus. Wie bei vielen Werken des Genres ist hier die Handlung auch eher Nebensache, wenn auch hier mit der Zen-Philosophie der Story noch zusätzlicher Tiefgang verliehen wird.