In der französischen Marais, eine wunderschöne Marschlandschaft am Ufer der Rhône, schlagen sich die beiden Freunde Garriss und Riton in den Dreißigerjahren der Weltwirtschaftskrise mit Gelegenheitsarbeiten durch. Gemeinsam sammeln sie beispielsweise Schnecken, um diese an das örtliche Hotel zu verkaufen. Doch meistens diskutieren sie bei einem guten Glas Wein mit Freunden und schlagen irgendwie die schöne Zeit tot.

Regisseur Jean Becker hat es offenbar der französische Sommer angetan. Denn nach Filmen wie "Ein mörderischer Sommer" folgt nun wieder ein Film über die angenehmste, weil wärmste Jahreszeit. Mit brillanten Bildern schildert Becker hier das Porträt zweier liebenswürdiger Lebenskünstler, die selbst in schwierigen Zeiten nicht kapitulieren. Dank sympathischer Darsteller und einer brillanten Fotografie ist das Ganze ein wohltuendes Vergnügen, das angenehme Abwechslung vom amerikanischen Kommerz-Einerlei bietet.