In Paris begibt sich die quirlige Provinzlerin Jessica auf die Spuren ihrer Großmutter, die als Toilettenfrau in Luxushotels ihren Lebensunterhalt verdiente. Doch die Jobsuche ist nicht gerade leicht und Jessica versucht sich zunächst als Aushilfskellnerin. Ihr Glück: Sie lernt eine Menge interessanter Gestalten wie etwa eine meist hysterische Schauspielerin, einen Konzertpianisten und einen Kunstsammler samt Sohn kennen ...

Nach "Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt" inszenierte die renommierte Drehbuchautorin Danièle Thompson ("Die große Sause", "Die Bartholomäusnacht", "Wer mich liebt, nimmt den Zug") erneut eine leichte Boulevard-Komödie, die nur selten den Schauplatz an der Avenue Montaigne verlässt. Dank der sympathischen Figuren (teilweise wegen der vielen Personen etwas blass gezeichnet), der starken Dialoge wie aus dem Leben und der stimmigen Umsetzung ist diese beste Unterhaltung ganz in der Tradition des französischen Kinos. Ebenfalls amüsant: Top-Hollywood-Regisseur Sydney Pollack als Regisseur Sobinski.

Foto: Tobis