Otto und Verena werden zu einem toten Obdachlosen gerufen, der einen halben Tag lang in einem Tunnel lag, ohne dass einer der zahlreichen Passanten seinen Tod bemerkt hätte. Während sich herausstellt, dass der Mann entgegen dem ersten Anschein eines natürlichen Todes gestorben ist, steht das nächste Mordopfer in Zusammenhang mit einer reizvollen Form großstädtischen Single-Daseins, einer Speed-Dating-Veranstaltung. Die bildhübsche Psychologie-Studentin Lisa Dorn wurde erschlagen. Sie besuchte regelmäßig solche Treffen, in der sieben Männer und sieben Frauen jeweils sieben Minuten Zeit haben, um ihren Herzenspartner zu finden. Verena, Otto und Kollege Ben Kolberg erkunden das Leben der jungen Frau, die sehr viele Affären hatte, weil sie meinte, nur so den Richtigen finden zu können. Zunächst fällt der Verdacht auf den ehemaligen Strafgefangenen ...

Regie-Routinier Markus Imboden ("Auf ewig und einen Tag", "Die Leibwächterin") legte in dieser Folge besonderes Augenmerk auf die soziale Komponente der großstädtischen Vereinsamung in ihren verschiedensten Erscheinungsformen. Das überzeugende Drehbuch lieferte Katrin Bühlig, die schon mit ihren Vorlagen zu "Bella Block - Die Freiheit der Wölfe" und "Bella Block - Weiße Nächte" zeigte, dass sie gekonnt zwischen kriminalistischer Spannung und sozialkritischen Aspekten zu balancieren weiß.

Foto: ZDF/Katrin Knoke