New York, 11. September 2001: Gerade ist das Flugzeug in den Nordturm eingeschlagen. Gregor Luckner (Fritz Karl, Foto l. mit Heino Ferch), deutscher Investment-Banker, hatte dort einen Termin. Jan Ottmann, sein Partner in München, fühlt sich schuldig. Es war sein Termin, aber er wollte seine schwangere Frau Paula nicht alleine lassen. Ist Gregor tot? Eine Frage, die nicht nur Jan quält. Zusammen mit der Journalistin Elsa, der Geliebten von Gregor und engen Freundin von Jan, wartet er am Telefon auf ein Lebenszeichen des Freundes. In dieser Zeit der großen Ungewissheit erinnert sich Jan an sein und Gregors gemeinsames Leben, das in einer bayerischen Kleinstadt Mitte der Siebzigerjahre begann...

Regisseur Markus Imboden ("Die Leibwächterin", "Hunger auf Leben", "Ins Leben zurück") inszenierte diese brillante Saga über Freundschaft, Liebe, Schuld und Sühne nach dem Buch von Christian Jeltsch mit einem hervorragend aufgelegten Schauspieler-Ensemble. Jeltsch schrieb zuvor die Drehbücher für erfolgreiche TV-Filme wie die Tragikomödie "Einer geht noch" (Adolf-Grimme-Preis und Bayerischen Fernsehpreis) und das Sozialdrama "Rote Glut". 2004 erhielt er den Hessischen Film- und Kinopreis für sein Drehbuch zu "Auf ewig und einen Tag".

Foto: ZDF/Christian A. Rieger