Ein heißer Sommertag: Alle Straßen in L. A. sind verstopft. Ein ganz normaler Angestellter namens D-Fens dreht plötzlich durch: Er lässt seinen Wagen mitten auf der Straße stehen und reagiert seinen ehelichen wie beruflichen Frust ab. D-Fens zieht quer durch die Stadt und gerät sogar in Waffenbesitz. Unberechenbar legt er sich mit allen und jedem an. Erst ein eher altmodischer Polizist kann den durchgeknallten Aussteiger in die Schranken weisen ...

Ein wirkungsvoller, aber nicht ganz konsequenter Film. Michael Douglas spielt wieder einmal ausgezeichnet als spießiger Kleinbürger, dem der alltägliche Terror zu bunt wird. Aber Regisseur Schumacher scheint nicht ganz zu wissen, wohin er mit seiner Selbstjustizballade will. Einerseits ist der Amoklauf von D-Fens sehr gut nachvollziehbar. Wer hat sich noch nicht über sture Verkäufer und miesen Service geärgert? Andererseits möchten wir doch nicht wirklich, dass dann jeder gleich zur Maschinenpistole greift, oder? Schumacher hat das auch erkannt und macht am Ende allzu deutlich auf Moral, damit ihm auch ja niemand etwas vorwerfen kann.