Betrügerische Machenschaften ihres Zahnarztgatten, von dem sie getrennt lebt, stürzen die Hausfrau Cleo Berger in den Ruin. Sie muss ihr Haus räumen und steht mit ihren drei Kindern Tim, Emma und Sophie ohne Wohnung und Geld plötzlich vor dem Nichts. Doch Cleo lässt sich nicht unterkriegen und zieht einstweilen zu ihrem Vater, einem pensionierten Archäologen, zu dem sie aber ein schwieriges Verhältnis hat. Während sie als Kellnerin jobbt und alle Hände voll zu tun hat, die Wogen zwischen ihrem angenervten Vater und den lebhaften Kindern zu glätten, verliebt Cleo sich wider Willen in den sympathisch-hilfsbereiten Nachbarn Jan. Aber warum nur geht Jan täglich mit anderen Frauen aus und macht um seinen Job so ein großes Geheimnis?

"Polizeiruf"- und "Stubbe"-Regisseur Thomas Jacob drehte hier eine Mischung aus Liebeskomödie und Drama, wobei die leichte Muse überwiegt. So läuft auch alles auf ein zufriedenstellendes Happy-End hinaus. Ähnlich übrigens wie in "Vollweib sucht Halbtagsmann" (2001), das auch nach einer Vorlage des Drehbuch-Duos Kerstin Oesterlin und Jessica Schellack (Tochter der Krimi-Legende Jürgen Roland) entstand. Seinerzeit schlüpfte Christine Neubauer auch in die Hauptrolle.

Foto: ARD/Degeto/Katrin Knoke