Nachdem die Götter einem der ihren die Unsterblichkeit nehmen wollen, taucht der altägyptische Gott Horus im Jahre 2095 in New York ein, um dort die Mutantin Jill zu schwängern. Doch dazu bedarf es eines menschlichen Körpers. So bemächtigt sich Horus ausgerechnet des politischen Gefangenen Alexander Nikopol...

Comiczeichner und Regisseur Enki Bilal hat mit diesem skurrilen Sciencefiction-Werk die ersten Bände seines Zyklus' um Alexander Nikopol als Mischung zwischen Computer animiertem - und Realfilm verwirklicht. Mit stellenweise faszinierenden Bildern stellt er somit seine kuriose Vermischung von ägyptischer Mythologie und Sciencefiction-Mär vor, wobei er an Klassiker wie "Metropolis" oder "Blade Runner" erinnert, ohne aber deren Niveau zu erreichen. Mit Luc Bessons "Das fünfte Element" kann er allerdings mithalten.

Foto: Tiberius