Eigentlich wollte Eva Molin mit ihrer Tochter Annika Urlaub machen, aber ein wichtiger Auftrag zwingt die junge Kunsthistorikerin für ein Auktionshaus zu einer Wertschätzung der Kunstsammlung auf Schloss Katarinaberg. Nun muss sie aus der Not eine Tugend machen, denn sie will die gemeinsamen Tage mit Annika nicht verschieben, die seit dem Unfalltod ihres Vaters traumatisiert ist. Annika zog sich nach dem Unfall immer mehr in sich zurück und spricht seitdem nicht mehr. Auf Schloss Katarinaberg stellt Eva rasch fest, dass Gutsherr Ulf Norquist in Geldnöten steckt und seine Kunstsammlung verkaufen muss. Das hat er aber sogar vor seinem Sohn Peter geheimgehalten, der als Arzt und Pferdezüchter in der Nachbarschaft lebt. Und während ihre Mutter, die sie als Begleitung für Annika mitgenommen hat, die Gründe für Ulfs finanzielle Misere aufdeckt, fällt Eva auf, dass der Umgang mit den Pferden ihrer Tochter gut tut. Annika fasst wieder Vertrauen und Mut. Und auch Eva und Peter kommen sich näher und verlieben sich ineinander. Doch als Peter erfährt, dass Eva im Auftrag eines Auktionshauses auf dem Schloss arbeitet, missversteht er die Situation und fühlt sich von ihr hintergangen. Eva muss sich zwischen ihrer Arbeit und ihren Gefühlen entscheiden.