San Francisco, 1994: In einem düsteren Hotelzimmer interviewt Journalist Daniel Malloy einen jungen Mann, den er auf der Straße aufgelesen hat. Noch zweifelt er daran, dass der schwermütige Fremde, der sich Louis de Pointe du Lac nennt und von sich behauptet, ein Vampir zu sein, die Wahrheit spricht. Doch sein anfänglicher Unglaube weicht, als Louis seine Lebensgeschichte zu erzählen beginnt ...

Da die Geschichte zu sehr auf die Gefühlswelt (zwischen Verlangen, Liebe, Zweifel, Trauer, Terror, Ekstase und Sehnsucht) eines Vampirs setzt, ist die filmische Umsetzung genauso langweilig wie die literarische Vorlage von Anne Rice. Insofern gelang Neil Jordan eine adäquate Verfilmung mit viel Gesauge, aber leider keinerlei Spannung, vom Grusel ganz zu schweigen. Oscar-Nominierungen gab es für die beste Musik und die beste Ausstattung. Eigentlich hatte Regisseur Jordan für die Rolle des Journalisten Malloy River Phoenix vorgesehen. Doch dieser starb kurz vor Beginn der Dreharbeiten an einem Drogenmix, so dass Christian Slater die Rolle übernahm.

Foto: Warner