Dallas 1962: Der Barbesitzer Jack Ruby, der Verbindungen zur Mafia hat, wird beauftragt, seine Kontakte spielen zu lassen, um einen einflußreichen Gangster aus einem kubanischen Gefängnis zu schmuggeln. Nachdem dies gelungen ist, wird er zu einer Mafia-Versammlung nach Las Vegas eingeladen, wo er mit der großen Politik konfrontiert wird. Rubys Hang zu Opportunismus und Verführbarkeit macht ihn zum Opfer für die Ziele einiger Drahtzieher: zwei Tage nach dem Mord an Kennedy erschießt er den Attentäter Harvey Oswald ...

Ein uneinheitliches, aber nicht uninteressantes Psychogramm eines Mannes, der aus Opportunismus zwischen die Fronten von großer Politik und Unterwelt gerät. Der Film vertritt die These, dass Jack Ruby das Komplott durch die Ermordung des offensichtlichen Sündenbockes Oswald zum Scheitern bringen wollte. "Der Film ist immer da stark, wo es um die Intrigen und Machenschaften geht und Aiello eher Spielball als handelndes Subjekt ist. Manchmal hochspannend und fesselnd und dann wieder zäh und langweilig." (Lutz Gräfe, WDR)

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