In Paris werden innerhalb kurzer Zeit vier Frauen von einem geheimnisvollen Mörder umgebracht, der aber so eitel ist, dass er nach jedem Mord die Polizei benachrichtigt. Kommissar Maigret setzt schließlich einen weiblichen Lockvogel ein, auf den der Täter tatsächlich hereinfällt. Es kommt zu einem Handgemenge, der Mörder verschwindet spurlos in einem der Hinterhöfe, aber die Polizei hat immerhin einen Jacketknopf erbeutet. Da macht der etwas begriffsstutzige Inspektor Lagrume einige wichtige Entdeckungen, deren Bedeutung er allerdings nicht ermessen kann ...

Eine der zahlreichen Verfilmungen einer Kriminalgeschichte des berühmten belgischen Schriftstellers Georges Simenon. Regisseur Jean Delannoy setzte die Romanvorlage mit filmischer Genauigkeit und psychologischer Sorgfalt um, denn die Dekors sind mehr als nur Staffage, sie charakterisieren Personen und Handlungen. Der Krimi besticht außerdem durch gute Dialoge, anhaltende Spannung und hervorragende Schauspieler. Hauptdarsteller Jean Gabin ist sicher eine der eindrucksvollsten Verkörperungen der vielfach verfilmten Georges Simenon-Figur. In einer kleinen Nebenrolle ist auch der junge Lino Ventura zu sehen.

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